Ziele und Ansatz

testbildDie Studie „Wirtschaftliche Aspekte nichttechnischer Maßnahmen zur Emissionsminderung im Verkehr“ untersucht, wie die Emissionen des motorisierten Straßenverkehrs vermindert werden können. Im Fokus der Arbeit steht, wie sich die jeweilige Maßnahme auf die Emissionsreduktion auswirkt und welche privat- und gesamtwirtschaftlichen Folgeeffekte damit einhergehen. Die Studie leistet einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte um die privatwirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen eines nachhaltigeren Verkehrsverhaltens von Personen und Unternehmen. Anhand ausgewählter Maßnahmen und Instrumente zur Erreichung gegebener Umweltziele wird dargestellt, was diese Maßnahmen und deren Implementierung für die betroffenen Nutzer bedeuten und welche Auswirkungen auf gesellschaftlicher und volkswirtschaftlicher Ebene zu erwarten sind.

Für die Betrachtung der wirtschaftlichen Folgen alternativer Mobilitätskonzepte werden zwei Perspektiven eingenommen:

  1. die nutzerbezogene oder privatwirtschaftliche Perspektive, ergänzt um die Berücksichtigung von Umweltkosten
  2. die gesamtwirtschaftliche Perspektive, bei der die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen der Maßnahmen analysiert werden.

Je nach der eingenommenen Perspektive sind unterschiedliche Kenngrößen relevant für die nachhaltige Gestaltung der Mobilität: 

  1. Interne Kosten umfassen die Aufwendungen und Ausgaben der Verkehrsteilnehmer, die in direktem Zusammenhang mit der Durchführung der Mobilität stehen und Dritte nicht oder nur unwesentlich betreffen
  2. Externe Kosten beschreiben den monetären Gegenwert der Effekte, die Dritten durch die Verkehrsteilnehmer verursacht werden
  3. Ökonomische Kenngrößen umfassen die Höhe notwendiger Investitionen und Betriebsausgaben für die Umsetzung der Maßnahmen und beschreiben deren Wirkung auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die durch die Größen Bruttoinlandsprodukt (BIP) und Beschäftigung beschrieben wird.

Aus dem Blickwinkel beider Perspektiven werden fünf Maßnahmen zur Emissionsminderung im Verkehr untersucht.
Verkehrszeichen

  1. Steigerung des Wegeanteils des Rad- und Fußverkehrs
  2. Steigerung des Anteils des ÖPNV am städtischen Personenverkehr
  3. Verkürzung der durchschnittlichen Pkw-Distanzen
  4. Effizientere Pkw-Nutzung
  5. Erhöhung des Bahnanteils im nationalen Güterverkehr



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