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testbildLuftverunreinigungen verursachen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atemwege, beeinträchtigen die Qualität von Ernten, vermindern die Artenvielfalt von Pflanzen und tragen zur globalen Erwärmung bei. Obwohl seit 1990 durch Katalysatoren und Abgasfilter gewaltige Fortschritte erzielt werden konnten, wird die Luftreinhaltung auch in den kommenden Jahrzehnten ein wichtiges Thema bleiben. Beispielsweise werden die seit 2005 gültigen EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub in verkehrsnahen städtischen Bereichen regelmäßig überschritten.

Ein weiteres Problem des Straßenverkehrs sind die Lärmemissionen. In Deutschland leiden nach Angaben der Europäischen Umweltagentur EEA 2,8 Millionen Menschen in Ballungsräumen und 1,5 Millionen außerhalb dieser Agglomerationen unter näBikers-SanFranciscochtlichen Lärmbelastungen über 50 Dezibel. Die Auswirkungen des Verkehrslärms reichen von subjektiv empfundenen Störungen des täglichen Lebens bis hin zu statistisch messbaren Einflüssen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen, weiterhin kommt es zu Schlafstörungen und Hörbeeinträchtigungen.

Die wirtschaftlichen Verluste durch Luftschadstoffemissionen des Verkehrs betragen in Deutschland etwa 1,5 Milliarden Euro pro Jahr, Klimagasemissionen verursachen wirtschaftliche Schäden von rund 12 Milliarden Euro. Schätzungen der jährlich vom Straßenverkehr verursachten Lärmkosten liegen bei 813 Millionen Euro im Personenverkehr und 456 Millionen Euro im Güterverkehr.

Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie „Wirtschaftliche Aspekte nichttechnischer Maßnahmen zur Emissionsminderung im Verkehr“, wie die Emissionen des motorisierten Straßenverkehrs vermindert werden können. Im Fokus der Arbeit steht, wie sich die jeweilige Maßnahme auf die Emissionsreduktion auswirkt und welche privat- und gesamtwirtschaftlichen Folgewirkungen damit einhergehen. Die Studie wurde zwischen November 2009 und Juli 2012 vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI (Karlsruhe), der Infras AG (Zürich) und dem Institut für Energie- und Umweltforschung ifeu (Heidelberg) im Auftrag des Umweltbundesamts durchgeführt.



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